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Erneuerbare Energien Projekte

Erneuerbare Energien sind aus der heutigen Energieerzeugungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Sie stellen ein ökologisch sinnvolles Mittel dar, den Themen des Klimawandels und der notwendigerweise gegensteuernden CO2-Einsparung gerecht zu werden. Dass Nachhaltigkeit bei den Stadtwerken oberste Priorität hat, beweist auch das Engagement in eigene, erneuerbare Projekte. Die Stadtwerke Wolfenbüttel arbeiten permanent am Thema Erneuerbare Energien und -Erzeugung und realisieren wirtschaftlich darstellbare Projekte. Darüber hinaus bieten sie auch Dienstleistungen bei Erneuerbare-Energie-Projekten an bis hin zur Montage von kompletten PV-Anlagen für private Auftraggeber.

Photovoltaik

Erfolge im Geschäftsfeld Photovoltaik

Seit 5 Jahren bieten die Stadtwerke Photovoltaikanlagen schlüsselfertig auch für Kunden an. Angefangen von der Beratung vor Ort, der Planung mit modernen 3D-Planungsprogrammen und Beschaffung der Komponenten durch einen Ingenieur bis zur Montage mit eigenen Elektromonteuren und Wolfenbütteler Dachdecker- und Gerüstunternehmen bieten die Stadtwerke alles aus einer Hand. Seit 2010 sind durch die Stadtwerke 26 Anlagen für Kunden schlüsselfertig errichtet worden.

Nachdem in den letzten Jahren bereits mehrere Stadtwerke-eigene Photovoltaikanlagen errichtet worden sind, wurden zuletzt auf den Dächern des neu gebauten Germania-Sportheims und der Ostfalia Hochschule zwei weitere Anlagen realisiert. Mit einer Investition von ca. 100.000 Euro wurden so weitere 45,6 kWp Erneuerbare Energien an das Energieversorgungsnetz der Stadtwerke angeschlossen.

Dass Nachhaltigkeit bei den Stadtwerken oberste Priorität hat, beweist auch das Engagement in eigene, Erneuerbare-Energie-Projekte. Bereits im Jahr 2004 haben die Stadtwerke die erste Photovoltaikanlage auf dem Dach der Lindenhalle in Betrieb genommen. Weitere Projekte folgten mit den Sonnenstromanlagen auf dem Dach des Freilagers der Stadtwerke (2008) und den Dächern der Kläranlage Am Kälberanger (2009). Mit den zwei oben genannten Anlagen, die 2011 ans Netz gingen, betreiben die Stadtwerke mittlerweile 5 Anlagen mit zusammen 318 kWp Leistung. Sie sorgen für die umweltfreundliche Erzeugung von ca. 300.000 kWh Strom im Jahr. Das entspricht etwa dem Verbrauch von etwa 100 Haushalten.

Gemeinsam mit den zahlreichen privaten Photovoltaikanlagen, 5 Anlagen mit 318 kWp (Stand: Mai 2016), leisten wir einen deutlichen Beitrag zur CO2-Einsparung. Und die Stadtwerke bleiben am Ball, so prüfen sie regelmäßig die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ein Engagement in regionaler Freiflächen-Photovoltaik.    

Elektromobilität

Standortkonzept

Als innovatives und zukunftsweisendes Energiedienstleistungsunternehmen unterstützen die Stadtwerke Wolfenbüttel die aktuelle Entwicklung einer zukünftigen Mobilitätsform, der Elektromobilität. Die Stadtwerke Wolfenbüttel betreiben seit Oktober 2012 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Aktuell sind es vier Ladesäulen im Stadtgebiet.

Derzeit befinden sich die Stadtwerke mitten in der Planung über weitere Ladestationen, um ein möglichst flächendeckendes Netz für die Zukunft zu schaffen. 

Gemeinsam mit der Ostfalia wurde ein Standort-Konzept erarbeitet, um E-Ladesäulen in Wolfenbüttel nutzungs- und verkehrstechnisch optimiert anzuordnen. Hierbei gilt es, diese neue Infrastruktur möglichst effizient nutzbar zu machen.

Die Ladesäulen ermöglichen den Zugang zum aktuell größten Ladenetz von eRoaming Partnern in Deutschland. Der Strom an den E-Ladesäulen wird zu 100 Prozent aus Wasserkraft gewonnen. E-Fahrzeuge, die ihren Akku an diesen Stationen aufladen, sind somit völlig emissionsfrei und CO2-neutral unterwegs. Natürlich wird das Thema Elektrofahrzeuge auch bei den Stadtwerken selbst an Bedeutung gewinnen, im eigenen Fuhrpark wird künftig verstärkt auf diese umweltfreundliche Energieform gesetzt.

Regenerative Energien allgemein

Das Bestreben nach weiterem Engagement in diesem Bereich wird auch an weiteren Projekten deutlich. So konzipieren die Stadtwerke aktuell ein Modell einer PV-Anlage als Solar-Carport-System. Ab einer gewissen Stellplatzzahl gehen die Stadtwerke von einer wirtschaftlichen Darstellbarkeit aus, sollte der Strom vom Erbauer selbst verbraucht werden können. Damit könnte das Projekt für die Stadtwerke selbst, aber auch für Dritte interessant werden. 

In einem anderen Projekt wurde für die Kläranlage Wolfenbüttel die Wärmerückgewinnung aus Abwasser geprüft. Diese Technik steht heute grundsätzlich in ausgereifter Form zur Verfügung. Leider fehlt in der Nähe der Anlage ein nennenswerter ganzjähriger Wärmeabnehmer. Die somit notwendigen Fernwärmeleitungen, z. B. zum Städtischen Klinikum, lassen den ökologischen Vorteil schnell wieder schmelzen.

Eine letztjährige Prüfung der Möglichkeiten einer Wasserkraftanlage am Auguststädter Wehr zeigte leider erschwerte Rahmenbedingungen und Standortprobleme. Das Projekt ist nicht wirtschaftlich darstellbar und wird deshalb zunächst nicht weiter verfolgt. 

Mit Unterstützung der Stadtwerke konnte in 2015 eine Masterarbeit der Ostfalia zum Thema Biogasanlagen als Netzausgleich gestartet werden. Die Stadtwerke lieferten aus ihrem Netzbetrieb Musterdaten für die Simulation des Lastganges.


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