Pressemitteilung

Pressemitteilung | 19.06.2026

Das unsichtbare Rückgrat der Versorgung

Tag der Daseinsvorsorge: Stadtwerke Wolfenbüttel investieren kontinuierlich in Infrastruktur – starke Netze und Strom aus Niedersachsen für zukunftssichere Versorgung

WOLFENBÜTTEL. Licht einschalten, Handy laden, Waschmaschine starten: Für die Menschen in Wolfenbüttel ist das selbstverständlich. Denn die Stadtwerke Wolfenbüttel sorgen dafür, dass jederzeit ausreichend Strom zur Verfügung steht. Gleichzeitig befindet sich die Stromversorgung im Wandel. Neue Formen der Energieerzeugung und -nutzung stellen höhere Anforderungen an die Infrastruktur. Deshalb investiert der kommunale Versorger kontinuierlich in den Ausbau und die Stärkung seiner Netze, damit auch künftig zuverlässig Strom fließt.

Zum Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni macht das Unternehmen auf seine Arbeit aufmerksam, die meist im Verborgenen stattfindet, für den Alltag der Menschen aber unverzichtbar ist. „Eine zuverlässige Stromversorgung ist für die Menschen selbstverständlich. Für uns als Stadtwerke ist sie jeden Tag Auftrag und Verantwortung“, sagt Vera Steiner, kaufmännische Geschäftsführerin und Sprecherin der Stadtwerke Wolfenbüttel. „Gerade weil sich die Energieversorgung verändert, investieren wir kontinuierlich in eine Infrastruktur, auf die sich Wolfenbüttel auch künftig verlassen kann.“

Die Stromversorgung verändert sich

Früher wurde Strom überwiegend zentral erzeugt und zu den Verbrauchern transportiert. Heute fließt Strom zunehmend in beide Richtungen: Photovoltaik- und Windenergieanlagen speisen Energie ins Netz ein, während Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge zusätzliche Kapazitäten brauchen. Dadurch wird auch die Steuerung des Netzes anspruchsvoller. „Viele Menschen denken bei der Energieversorgung zuerst an Kraftwerke, Windräder oder Solaranlagen. Mindestens genauso wichtig sind aber die Netze. Sie bilden das Rückgrat unserer Energieversorgung. Wir investieren vorausschauend damit dieses Rückgrat leistungsfähig bleibt und auch künftig zuverlässig funktioniert“, sagt Ingo Schultz, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Wolfenbüttel.

Investitionen für eine sichere Versorgung

Diese Investitionen zeigen sich an verschiedenen Projekten im Stadtgebiet. So haben die Stadtwerke Anfang des Jahres die Stromversorgung des Klinikums Wolfenbüttel weiter gestärkt. Nachdem Messsysteme Auffälligkeiten an einer Leitung erkannt hatten, wurde ein Kabelabschnitt vorsorglich erneuert, bevor es zu einer Störung kommen konnte. Darüber hinaus haben die Stadtwerke eine neue Trafostation errichtet und damit zusätzliche Kapazitäten im Netz geschaffen. Außerdem erneuern die Stadtwerke an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet Leitungen, modernisieren technische Anlagen und bauen digitale Systeme aus. Mit diesen Investitionen erhöht der Versorger die Leistungsfähigkeit und Stabilität des Stromnetzes. Wie zuverlässig die Versorgung bereits heute ist, zeigt der sogenannte SAIDI-Wert. Er ist eine Kennzahl für die durchschnittliche Dauer ungeplanter Stromunterbrechungen. Während dieser Wert bundesweit 2024 bei 11,6 Minuten lag, betrug er im Netzgebiet der Stadtwerke Wolfenbüttel lediglich 7,53 Minuten.

Zwei Bausteine einer sicheren Versorgung

Entscheidend für eine zukunftssichere Stromversorgung ist auch die Herkunft der Energie. Die Stadtwerke Wolfenbüttel beliefern ihre Kundinnen und Kunden mit Strom, der nachweislich zu 100 Prozent aus Windenergieanlagen in Niedersachsen stammt. „Eine sichere Energieversorgung entsteht im Zusammenspiel von erneuerbarer Energieerzeugung und leistungsfähigen Netzen, die dafür sorgen, dass die Energie zuverlässig bei den Menschen ankommt“, sagt Vera Steiner. „Deshalb investieren wir kontinuierlich in beides: in regionale Energie und in die Infrastruktur, die sie zu den Haushalten und Unternehmen bringt.“

Die Stadtwerke Wolfenbüttel versorgen rund 57.000 Menschen in der Region mit Energie und Wasser. Für sein Engagement in den Bereichen Versorgungssicherheit, Kundenservice und Nachhaltigkeit wurde das Unternehmen 2026 erneut als Top-Lokalversorger ausgezeichnet.

Ihr Ansprechpartner

Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Abteilung Marketing.

Kerstin Hecker

Kerstin Hecker

Leiterin Marketing

Telefon: Telefon: 05331 408-186