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Einspeisemanagement

Damit auch bei kritischen Netzsituationen die Versorgungssicherheit weiterhin gewährleistet wird, kann es nötig werden, die Leistung von Erneuerbare-Energien-Anlagen oder KWK-Anlagen aufgrund der Bestimmungen in § 14 EEG mit den entsprechenden technischen Einrichtungen in ihrer Leistung zu reduzieren oder ganz abzuschalten. 

Wird aufgrund eines Netzengpasses im Sinne von § 13 Abs. 1 EnWG die Leistung einer der vorgenannten Anlagen reduziert, hat der jeweilige Anlagenbetreiber einen Anspruch auf Entschädigung. 

Ausgerüstet sein mit einer Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung müssen EE-Anlagen mit einer Leistung über 30 kW und Inbetriebnahme nach dem 31.12.2008 und alle Neuanlagen mit einer Inbetriebnahme ab dem 01.01.2012, sofern sie nicht bei einer Leistung unter 30 kW dauerhaft in ihrer Einspeiseleistung auf 70 % gemäß § 6 Ziffer 2 Absatz 2b EEG reduziert sind.

0 – 30 kW: jederzeitige ferngesteuerte Reduzierungsmöglichkeit der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung oder Begrenzung der maximalen Wirkleistungseinspeisung auf 70 % der installierten Leistung.

30 – 100 kW: jederzeitige ferngesteuerte Reduzierungsmöglichkeit der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung.

> 100 kW: jederzeitige ferngesteuerte Reduzierungsmöglichkeit der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung und Abrufbarkeit der IST-Einspeisung.

Die für Ihre Anlage notwendige und den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Lösung ist mit den Stadtwerken Wolfenbüttel abzustimmen und bei Inbetriebnahme der Anlage durch Vorlage geeigneter Dokumente und/oder Funktionsnachweise zu belegen.


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