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Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ruft die zweite Alarmstufe des Notfallplans Gas aus


Das BMWK begründet seine Handlung mit der verringerten Gaslieferung durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 aus Russland. Die jährlich anstehende Wartung der Pipeline am 11. Juli 2022 ist für etwa zehn Tage geplant und führt zum vollständigen erliegen der Gastransporte. Damit liegt aktuell eine Störung der Gasversorgung vor, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt. Dadurch erhöht sich laut BMWK das Risiko einer nicht ausreichenden Gasspeicherbefüllung für den kommenden Winter. Darüber hinaus sei zu erwarten, dass die ohnehin schon hohen Preise am Gasmarkt weiter steigen.

Die Versorgungssicherheit ist weiter gewährleistet.

Dennoch ist jeder Gasverbraucher – von der Wirtschaft bis zu Privathaushalten – angehalten, seinen Verbrauch so gut wie möglich zu reduzieren.

Weitere Informationen sind zu finden unter:

Presseinformation BMWK
FAQs BMWK
Szenarienberechnungen der Bundesnetzagentur zur Gasversorgungslage


 

Frühwarnstufe Notfallplan Gas 

Bundeswirtschaftsminister Habeck hat am 30. März 2022 die Frühwarnstufe des Notfallplanes Gas in Kraft gesetzt. Dies geschehe vorsorglich und sei begründet durch die mögliche Verschlechterung der Gasversorgung aus russischen Lieferungen. Die Versorgungssicherheit sei weiterhin gewährleistet. Haushaltskunden unterliegen aber in jedem Fall einem besonderen Schutz.

Die Stadtwerke Wolfenbüttel begrüßen diese Sensibilisierung, sehen aktuell aber ebenfalls keine Mangellage.    

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