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Weniger Windenergie aus der Nordsee

Wetterbedingt haben Windkraftwerke in der Nordsee im ersten Halbjahr deutlich weniger Strom geliefert als im Vorjahr.

Aufgrund des windarmen ersten Halbjahres ist der Energieertrag der Offshore-Windparks (Windparks auf See) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stark gesunken. Noch mehr wirkte sich die Flautephase auf den Windenergieertrag an Land aus. Dadurch stieg allerdings der Anteil des Nordseestroms an der gesamten deutschen Windstromerzeugung im Zeitraum von Januar bis Juni auf 16,6 Prozent. Offshore wird zurzeit rund doppelt so viel Energie generiert wie nshore (an Land), sodass Flauten an Land teilweise damit kompensiert werden können.

Heute werden bereits 25,6 Prozent (Stand 2020) des deutschen Energiebedarfs mit Windenergie abgedeckt, das ist inzwischen mehr als die aus Kohle erzeugte Energie. In Hinblick auf den unausweichlichen Atom- und Kohleausstieg ist jedoch noch erheblich mehr nachhaltige Energie nötig, um den Energiebedarf in Deutschland zu decken.

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