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EU: Qualität der Badegewässer hoch

Gut 83 Prozent der Badegewässer in Europa erfüllten 2020 die strengsten Anforderungen der EU für die Wasserqualität und gelten als „ausgezeichnet“.

Im Badegewässer-Bericht der Europäischen Umweltagentur und der Europäischen Kommission wurden über 22.000 Badestellen in den EU-Mitgliedstaaten, Albanien und der Schweiz über das gesamte Jahr 2020 überwacht. Neun von zehn der deutschen Badegewässer haben ausgezeichnete Qualität. Von 2304 untersuchten Badestellen in Seen, Flüssen und an Nord- und Ostsee waren nur elf mangelhaft. Im Ranking belegt Deutschland Platz 6 hinter Zypern, Österreich, Griechenland, Malta und Kroatien.

Badegewässer in Deutschland

Nur elf deutsche Gewässer bzw. 0,5 Prozent weisen eine mangelhafte Wasserqualität auf, im Vorjahr waren es acht. Bei einer Einstufung als mangelhaft rät die EEA zu Badeverboten, Warnhinweisen oder anderen Maßnahmen. Geachtet wird bei der Qualitätsuntersuchung u.a. auf die Belastung der Gewässer mit Fäkalbakterien, die beim Menschen zu Krankheiten führen können. Mehr zur Badegewässer-Qualität in Deutschland finden sich auf der Onlinepräsenz des Umweltbundesamts.

Badegewässer und Corona

Eine Übertragung des SARS-Coronavirus-2 über das Wasser beim Baden gilt als äußerst unwahrscheinlich. Bisher gibt es nach Angaben der WHO (Weltgesundheitsorganisation) keine Hinweise darauf, dass dieses Virus über den Wasserweg übertragen wird. Grundsätzlich sollten aber Personen, die an einem akuten Infekt der Atemwege oder an einer Durchfallerkrankung leiden, nicht baden gehen, um andere Badende nicht zu gefährden. Dies gilt völlig unabhängig davon, um welche potenziellen Krankheitserreger es sich im Einzelnen handelt.

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