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Einspeisevergütung

Einspeisevergütung EEG 

Der eingespeiste Strom aus dezentralen Erzeugungsanlagen (DEA) wird in Abhängigkeit des eingesetzten Energieträgers wie folgt vergütet: 

Vergütung nach EEG

Grundlage:

Zum 1. August 2014 ist das novellierte Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG 2014) in Kraft getreten. Die Netzbetreiber sind danach verpflichtet, den in ihrem Netzgebiet erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien abzunehmen und zu vergüten. Die Einspeisevergütung erfolgt zuzüglich der jeweils gültigen Umsatzsteuer, sofern der Kunde umsatzsteuerpflichtig ist.

Einspeiseanlagen ab 500 kW müssen sich verpflichtend in der Direktvermarktung anmelden.

In der Direktvermarktung wird der „anzulegende Wert“ vergütet. Dieser ist je nach Energieträger 0,2 bis 0,4 ct/kWh höher als die Einspeisevergütung. Die Einzelheiten zur Vergütungsregelung sind dem Gesetzeswortlaut des EEG 2014 zu entnehmen. 

Besonderheiten Photovoltaik:

Meldung von Photovoltaikanlagen an die Bundesnetzagentur: Die Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaikanlagen sind nach Maßgabe der Rechtsverordnung nach § 93 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2014 (EEG 2014) verpflichtet, bestimmte Daten dieser Anlagen der Bundesnetzagentur zu melden. Andernfalls verringert sich der anzulegende Wert der Vergütung des Stroms auf Null.

Dem Netzbetreiber ist die Anmeldung der PV-Anlage bei der BNetzA anzuzeigen, da hiervon der Anspruch auf die Einspeisevergütung abhängig ist. Eine Vergütungsauszahlung kann erst dann erfolgen, wenn den Stadtwerken Wolfenbüttel die entsprechende Information vom Anlagenbetreiber vorliegt.

Internetlink zur Anmeldung von PV-Anlagen: www.bundesnetzagentur.de/pv-meldeportal/ 

Einspeisevergütung KWKG:

Der eingespeiste Strom aus dezentralen Erzeugungsanlagen (DEA) wird nach der Maßgabe des Gesetzes für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz - KWKG) vergütet. Die zum 1.1.2016 in Kraft getretene Gesetzesnovelle (KWKG 2016) bewirkt für die Förderung von KWK-Anlagen größere Veränderungen gegenüber bisherigen Regelungen. 

Es fallen unter das KWKG 2012:

  • Neue, modernisierte und nachgerüstete KWK-Anlagen, die bis zum 31.12.2015 in Dauerbetrieb genommen worden sind.
  • Neue, modernisierte und nachgerüstete KWK-Anlagen, die ab dem 01.01.2016 in Betrieb genommen werden und für die der Betreiber die Übergangsregelungen des § 35 Abs. 3 bis 6 KWKG 2016 beansprucht. 

Es fallen unter das KWKG 2016:

  • Neue, modernisierte und nachgerüstete KWK-Anlagen, die ab dem 01.01.2016 in Dauerbetrieb genommen werden (ausgenommen sind KWK-Anlagen, die mit Stein- oder Braunkohle befeuert werden).
  • Bestehende Gas-KWK-Anlagen mit einer elektrischen KWK-Leistung über 2 MW.

Weitere Einzelheiten zur Förderung: www.bafa.de/bafa/de/energie/kraft_waerme_kopplung/stromverguetung/


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